Verwaltungsärger, Köstlichkeiten, Pandas, Feiertage & Hausarbeiten

Seit fast einem Monat bin ich nun schon in Chengdu und dennoch habe ich es in all dieser Zeit bisher nicht geschafft, mich mal wieder hier zu melden, darum Asche auf mein Haupt!
Der folgende Beitrag ist natürlich nicht mit meinen Reiseberichten zu vergleichen, trotzdem gibt es einige Dinge, über die ich erzählen möchte, zum Beispiel, warum ich so lange nichts mehr geschrieben habe, ein paar Tipps für Leute, die auch mal nach China kommen wollen und einige Ideen, was ich in Zukunft hier im Blog gern in Angriff nehmen würde.

Kurzfristige Unterkunft in China
Am Ende meines letzten Artikels hatte ich angekündigt, dass ich – wieder einmal – ohne Zimmerreservierung losgezogen bin. Doch im Gegensatz zu Peking, bin ich dieses Mal damit richtig auf die Nase gefallen. Ich kam mitten in der Nacht in Chengdu an, den 10kg Rucksack auf dem Rücken, die 20kg Reisetasche auf der rechten und noch zwei Beutel auf der linken Schulter (es wird dringend Zeit, dass ich mir eine Kraxe besorge!). Und so zog ich los in dem Glauben, dass es am Bahnhof einer 14 Millionen Metropole doch nicht so schwer sein könnte, ein Zimmer für eine Nacht zu finden.
Nun, normalerweise mag das so sein, allerdings nicht in China! Es fanden sich zwar viele freie und zum Teil auch recht günstige Hostels, allerdings wurde mir die Übernachtung stets mit meinem Status als Ausländer verwehrt. Am Ende wurde ich richtig sauer und fing an wüst zu schimpfen, von wegen das sei doch Rassendiskriminierung und wenn Chinesen nach Deutschland kämen, könnten sie auch in jedes Hotel ihrer Wahl einchecken. Lediglich ein Hotel wollte mich aufnehmen, allerdings zum Preis von 400 Yuan die Nacht (~50€) und das sah ich nicht ein.
Später stellte sich heraus, dass es in China ein Gesetz gibt, dass nur ausgewählte Hostels Ausländer beherbergen dürfen, beziehungsweise, dass dafür eine spezielle Lizenz benötigt wird. Mir ist nicht bekannt, ob es in anderen Ländern ähnliche Regelungen gibt, allerdings klappte mir im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade herunter, als ich das hörte. Ich suchte mir erst mal etwas zum Essen, beruhigte mich und ging dann zu einem naheliegenden Hotel zurück, fragte höflich, ob ich deren Internet benutzen könnte, suchte mir online eine Liste von Hostels heraus, begann diese abzutelefonieren und 15 Minuten später saß ich im Taxi auf dem Weg zu meiner Unterkunft für die nächsten 6 Tage. Preis pro Nacht: 50 Yuan.

An dieser Stelle darum mein Tipp an alle Chinareisenden: Wenn ihr nur schlecht oder kein Chinesisch sprecht und damit nicht improvisieren könnt, kümmert euch unbedingt VOR der Reise um euren Schlafplatz. In Bahnhofsnähe finden sich zwar stets viele Leute, die euch günstige Unterkünfte anbieten, allerdings ist der Großteil davon privat und damit illegal. Ich habe keine persönlichen Erfahrungen damit gemacht, allerdings denke ich, dass es das Risiko nicht wert ist.
Wer außerdem an den von mir besuchten Hostels interessiert ist, kann mir gern eine Mail schreiben. Eventuell werde ich sogar noch eine Liste mit Adressen und Empfehlungen anlegen, aber dazu später im Text mehr.

Langfristige Unterkunft in China
Kommen wir nun zu meinem „Lieblingsthema“ der letzten Wochen, nicht! Zugegebenermaßen ist die Situation nicht mehr ganz so schlimm, wie man dem ersten Satz entnehmen könnte. Allerdings habe ich mich in den ersten zwei Wochen wirklich sehr oft über meine Wohnung, die Vermittlungsagentur und die Hausbesitzerin aufregen müssen. Damit ihr ähnlichen Stress vermeiden könnt, hier ein kurzer Abriss von dem, was mir passiert ist und ein paar Ideen, was ich hätte besser machen können.
Zunächst zur Wohnung an sich: Der Campus, an dem ich dieses Semester verbringe, liegt in Wenjiang, einem Außenbezirk westlich von Chengdu. Über die Mieten im unmittelbaren Stadtgebiet kann ich daher nicht viel sagen (außer, dass sie mit Sicherheit geringer sind als in Peking oder Shanghai), in Wenjiang sind sie aber auf jeden Fall extremst günstig. Für unsere 100m² Wohnung zahlen wir warm umgerechnet 175€ im Monat (zuzüglich Kosten für Strom, Gas und Wasser, die allerdings vernachlässigbar sind) und dieser Preis liegt dabei angeblich noch über dem Durchschnitt! Für eine Dreier-WG im westlichen Sinne ist es natürlich jedoch ein absolutes Schnäppchen.
Die Wohnung liegt in einer ruhigen, großen, grünen Wohnanlage westlich des Campus (Bilder folgen noch). Tagsüber hört man mitunter etwas vom Baulärm, da noch weitere Wohnkomplexe sowie die U-Bahn in der direkten Nachbarschaft gebaut werden, aber nachts ist es angenehm ruhig. Außerdem gibt es ein paar Restaurants und mehrere kleine Supermärkte, so dass es einem zumindest an nichts Grundlegendem mangelt.
Jetzt zu den Problemen: Bei der Besichtigung der Wohnung waren wir (meine beiden Mitbewohner, ein Deutscher und ein Portugiese, und ich) uns recht schnell einig, dass die Wohnung Potential hätte. Allerdings war sie zu jenem Zeitpunkt sehr dreckig und wir hatten neben der Reinigung noch einige weitere Anliegen. Ich übersetzte für einen meiner Mitbewohner die Frage, ob die Wohnung vor dem Bezug noch einmal grundgereinigt werden würde. Damals schämte ich mich fast dafür, da ich es voraussetzte und die Antwort lautete entsprechend: selbstverständlich wird sie das! Außerdem verlangten wir einen weiteren Schrank (in einem der Zimmer stand lediglich ein Bett), die Entfernung der drei alten rostigen Hochbetten, die noch in der Wohnung herumstanden sowie einen Tisch und ein paar Stühle. Alles kein Problem, meinte der Mensch von der Agentur. Also ging es zurück zum Büro, der Mietvertrag wurde unterschrieben und die ersten vier Monatsmieten zuzüglich Kaution berappt. Einzugsdatum? „Wir versuchen die Wohnung bis morgen entsprechend vorzubereiten“. Soweit so gut, abends ging es für mich wieder zurück in mein Hostel in die Stadt. Das war am 10.

Um es kurz zu machen: am 13. konnten wir die Wohnung beziehen, wir mussten zwei Tage selber putzen und aufräumen, um sie überhaupt bewohnbar zu machen, die Betten wurden entfernt, aber Schrank, Tisch und Stühle mussten wir selbst kaufen. Am meisten hat mich der Dreck in der Wohnung geärgert. Im Kühlschrank schimmelte es vor sich hin, im Bad lagen dutzende Zahnbürsten und Handtücher, manche sahen aus wie neu, andere wie gammelige Lumpen. Und jedes Mal marschierte ich bei der Agentur auf und wurde irgendwie abserviert oder sie schickten einen ihrer Angestellten, der dann ein bisschen Müll wegräumte und das war es. Außerdem befanden sich noch diverse Kisten und die Matratzen der alten Betten in der Wohnung – alles Eigentum der Hausbesitzerin. Meine Aufregung, so hatte ich das Gefühl, konnte dabei nicht ganz nachvollzogen werden. Am Ende reichte es mir und ich wechselte noch einmal ein paar sehr klare Worte mit der Agentur. Daraufhin wurden wenigstens die Kisten entfernt (da hieß es dann plötzlich, man habe mit der Besitzerin gesprochen und sie sei einverstanden. Vorher hieß es immer, dass wir doch nicht einfach ihr Eigentum wegwerfen könnten. Ihr Eigentum, dass in der von uns GEMIETETEN und BEZAHLTEN Wohnung stand!!!)

In der Hoffnung, dass sie mehr Verständnis für uns zeigen würde, bat ich um die Telefonnummer der Besitzerin. Doch leider folgte nur ein weiteres sehr deprimierendes Gespräch, in dem sie mir zwischen den Zeilen mitteilte: Eigentlich hatte ich nie vor, die Wohnung an Studenten zu vermieten, sondern nur an Verwandte oder Wanderarbeiter und darum bringt es mir überhaupt nichts, jetzt noch neue Möbel zu kaufen, da diese später eh nicht wieder gebraucht werden. Außerdem habe ich schon „so viel Geld für euch in die Wohnung investiert“ (dabei zählte sie mehrere kleine zwei- und dreistellige Beträge auf, die unter anderem angeblich für die Reinigung aufgewendet worden seien)!

Mein Tipp für die Zukunft darum: In China reicht es leider definitiv nicht, sich auf mündliche Zusagen zu verlassen. Darum empfehle ich jedem vor dem Unterschreiben des Mietvertrags eine Liste zu erstellen und sich diese als Bedingung für den Beginn eines Mietverhältnisses unterschreiben zu lassen. Sollten die Vertreter der Agentur diese nicht unterschreiben wollen, dann mit einem Rückzieher drohen und falls sie unterschreiben, aber die Forderungen nicht entsprechend umsetzen, mit einer Klage drohen.

Solche Dinge sind zweifellos sehr ärgerlich, nervig und vor allem zeitaufwendig. Vor ein paar Tagen war ich zudem zum ersten Mal in der Wohnung von ein paar Kommilitonen und war zunächst etwas neidisch, da diese um ein Vielfaches größer, mit mehreren Balkons, Bädern, einer richtigen Waschmaschine und einer tollen Küche ausgestattet ist und sie dazu sogar noch weniger zahlen als wir.
Aber es nützt nichts und mittlerweile ist unsere Wohnung sauber, wir haben neue Möbel gekauft, wir können nachts ruhig schlafen (was nicht alle Kommilitonen auf Grund ihrer Wohnsituation von sich behaupten können) und darum will ich mich nicht weiter ärgern. Außerdem habe ich gestern den Beweis erhalten, dass jeder von uns sein Bündel zu tragen hat, denn obwohl wir nur eine „chinesische“ Waschmaschine haben, funktioniert unsere wenigstens! 😛

Waschmaschine China-Style (kenne ich ja aber schon aus Taiwan).
Waschmaschine China-Style (kenne ich ja aber schon aus Taiwan).
Panoramablick aus meinem Fenster. Die recht Hälfte ist unsere Community.
Panoramablick aus meinem Fenster. Die recht Hälfte ist unsere Community.

Die ersten Uni-Wochen
Insgesamt studieren an meiner Uni, der SWUFE, 25.000 Studenten. Da die Uni allerdings zwei Campusse unterhält, dürften rein rechnerisch „nur“ um die 12.500 davon hier in Wenjiang sein, was ungefähr der Studentenanzahl der Uni Passau entspricht. Nichtsdestotrotz ist der Campus gigantisch und weit größer, als ich es aus Passau gewöhnt bin. Ein Grund dafür könnten die vielen Wohnheime auf dem Unigelände sein. Jedenfalls bin ich sehr froh, dass ich mittlerweile ein passendes Fahrrad habe (das ist eigentlich auch wieder eine Geschichte für sich, denn gefühlt ALLE Fahrräder hier sind winzig. Das liegt aber nicht daran, dass die Fahrräder wirklich kleiner sind als „bei uns“, sondern dass entweder die Sattelstütze, vermutlich aber eher das Sattelrohr, deutlich kürzer ist, als wir es im „Westen“ gewöhnt sind und ich mir darum fast immer vorkomme, als würde ich das Rad eines 14jährigen fahren. Außerdem findet man eine Gangschaltung fast ausschließlich bei Mountainbikes. Wie auch immer, mein jetziges Rad ist groß genug und hat 21 Gänge, es gibt also nichts, was es nicht gibt! 🙂 ).

Das Niveau der Kurse ist noch etwas schwierig einzuschätzen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass nicht alle Chinesen den englischen Vorlesungen folgen können und manchmal tun sich wiederum meine ausländischen Kommilitonen mit der „chenglischen“ Aussprache der Dozenten und den gelegentlichen eingeworfenen chinesischen Ergänzungen schwer. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht natürlich wie immer von spannend bis weniger interessant, sowie von schwer bis weniger anspruchsvoll.
Leider wurde in der letzten Woche jedoch – mal wieder – ein Kommunikationsproblem innerhalb der Uni deutlich. Die einzelnen Fakultäten agieren hier scheinbar wesentlich unabhängiger von der Uni-Leitung als in Deutschland. So holte uns mein bisheriger „Lieblingsprof“ kurz vor Beginn der Stunde aus der Klasse und teilte uns mit, dass er am Vorabend darüber informiert worden sei, dass nicht alle von uns an seinen Prüfungen teilnehmen dürften. Der Grund sei, dass seine Fakultät nicht von der Uni, sondern von einer hohen staatlichen Stelle finanziert werde und nicht alle unserer Heimatinstitution über eine gesonderte Partnerschaft mit seiner Fakultät verfügten.
Da jedoch mehr als die Hälfte der uns angebotenen Kurse über diese Fakultät laufen, ist dies ein gewaltiges Problem. Wir schlugen also mit mehr als 20 Leuten im Auslandsamt auf und schilderten den Vorfall, worauf man uns hoch und heilig versicherte, dass man diese Angelegenheit zu unserem Gunsten klären würde. Ich will es hoffen…

Ansonsten sind wir eine coole Truppe, die zum Großteil aus Franzosen, fünf Deutschen, zwei Belgiern, zwei Marokkanern, zwei Schweden und einem Finnen besteht. Allerdings studiert der Finne in Schweden und die Marokkaner und Belgier in Frankreich, womit eigentlich nur Französisch, Englisch oder Deutsch gesprochen wird.
Mit Chinesen komme ich soweit nur durch das „Buddy-Programm“ der internationalen Studentenassoziation, eine Art Betreuer und Austausch Programm und im Unterricht in Kontakt, allerdings muss ich mich bei letzterem jedes Mal mit dem „Superstar-Status“ begnügen, sobald ich anfange Chinesisch zu sprechen.

In den letzten zwei Wochen war allerdings nicht viel mit Chinesisch sprechen und gemeinsamen Unternehmungen, da ich mich endlich meinen Hausaufgaben aus dem vergangen Semester stellen musste (ein Leseportfolio und eine mittlere Hausarbeit). Insofern kam es mir ganz gelegen, dass wir seit dem 1. Oktober anlässlich des chinesischen Nationalfeiertags eine Woche frei hatten. Fast alle meine Kommilitonen nutzten die Zeit, um größere Trips zu unternehmen und ich hänge seitdem in der Bibliothek fest. Allerdings sehe ich das nicht so eng, denn hätte ich die Arbeiten eher in Angriff genommen, hätte ich zu jenem Zeitpunkt weniger reisen können. Wie ich es drehe und wende, es kommt also letztlich das selbe heraus.

Gibt’s auch was Positives zu erzählen?
Ich hoffe der ganze Beitrag macht keinen zu tristen und negativen Eindruck. Natürlich gibt es auch positive Dinge zu erzählen, allerdings gehen diese manchmal im Alltagsgeschehen etwas unter, wohingegen die negativen Erfahrungen im Hinterkopf präsent bleiben.
Ich gewöhne mich mehr und mehr an das scharfe Essen und kann damit mehr Gerichte der traditionellen Sichuan-Küche probieren. Natürlich bin ich noch weit davon entfernt, Gerichte auf dem Schärfeniveau der Sichuanesen auszuprobieren, aber wie man auf Chinesisch so schön sagt: 慢慢來 – lass dir Zeit!
Allerdings muss ich auch immer sehr aufpassen, denn selbst viele vermeintlich vegetarische Gerichte enthalten hier Fleisch oder werden mit tierischem Öl hergestellt (und ich rede hier nicht von Butter).
In letzter Zeit habe ich jedoch insgeheim die muslimische Küche für mich entdeckt. Das mag merkwürdig klingen und ist auch für mich etwas überraschend, allerdings gibt es hier in der Gegend viele Migranten aus der nordwestlichen Provinz Xinjiang und diese sind überwiegend Uiguren oder Hui und damit muslimisch. Der Begriff „Tütennudeln“ scheint dabei ein absolutes Fremdwort zu sein, denn die Nudeln werden stets frisch vor jedem Essen hergestellt und sind wirklich erstklassig – das nenne ich Service! Dazu gibt es leckere Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika und Auberginen, die auf so geniale Weise zubereitet werden, dass sie einerseits bissfest bleiben und trotzdem ihren Saft zu einer herrlichen Soße abgeben.
Nachdem ich jetzt auch endlich ein Restaurant gefunden habe, dass vegetarische Maultaschen anbietet (wie schon gesagt, das ist hier gar nicht so einfach), ist die Planung für die erste Maultaschen-Fressorgie… ähh, Pardon, ich meine natürlich gezügeltes Wettessen aller interessierten, chinesischen und ausländischen Studierenden bereits in Planung! Nach 70 Stück im „Qualifying“ (beim Entdecken des Restaurants), rechne ich mir gute Chancen aus, auch beim finalen Event eine vordere Platzierung erzielen zu können! 😀 (Keine Angst, der Teig wird in diesem Restaurant extrem dünn gerollt und die Füllung ist auch etwas kleiner als sonst. Normalerweise schaffe ich je nach Appetit auch nur zwischen 20 und 30 Stück, also glaube ich nicht, dass diese fulminante Zahl allein meiner mehrwöchige „Maultaschen-Abstinenz“ geschuldet ist!) 😀

Abseits vom Kulinarischen war ein Besuch in der Pandaaufzuchtstation Chengdus ein kleines Highlight der vergangenen Wochen. Weltweit gibt es lediglich noch rund 1.500 freilebenden Pandas und die meisten davon leben hier in Sichuan. Seit 1992 trägt der Panda den Status eines „nationalen Schatzes Chinas“ und es wurden Reservate mit einer Gesamtgröße von über 10.000km² angelegt. Wer die Ambition hinter diesen Aktionen anzweifelt, dem sei gesagt, dass es bereits mehrere Fälle gab, in denen Panda-Wilderer zum Tode verurteilt wurden.
Pandas sind sehr gemütlicher Zeitgenossen – und zwar bei allem was sie tun. Die besagte Station ist deshalb so besonders, weil sie über lange Zeit das einzige Zentrum der Welt war, wo sich Pandas in Gefangenschaft erfolgreich vermehrten (124 Geburten bisher). Außerdem beherbergt sie mit 83 Tieren die mit Abstand größte Population von Pandas in Gefangenschaft. Zum Vergleich: in Zoos außerhalb Chinas gibt es gerade einmal 21 Pandas insgesamt.
Der Besuch war sehr spannend und ich hätte den Pandas wirklich stundenlang beim Fressen, Spielen und Schlafen zuschauen können. In der „Babystation“ konnte ich zudem einige nicht einmal arm-große Jungtiere beobachten. Ich hoffe sehr, dass uns diese Spezies erhalten bleiben wird und dass die zukünftigen Auswilderungsversuche der Station erfolgreich sein werden! Und nachdem jetzt so viel zu lesen war und bevor ich zum Ende komme, hier noch ein paar Bilder von den Pandas! 🙂

Gemeinsam mit meinem Idol ^^ (Man beachte meine Kleidung, ich habe mich extra farblich abgestimmt! :) ).
Gemeinsam mit meinem Idol ^^ (Man beachte meine Kleidung,ich habe mich extra farblich abgestimmt! 🙂 ).
So unglaublich sozial - immer am Kuscheln.
So unglaublich sozial – immer am Kuscheln.
Auf der Babystation!
Auf der Babystation!
Posender Panda
Trotz ihres Gewichts sind Pandas beachtliche Kletterkünstler! Links: ein posender Panda. Rechts: Trotz ihres Gewichts sind die Tiere erstaunliche Kletterer!
Essen, Schlafen, Essen,...
Essen, Schlafen, Essen,…

Ausblick
Zunächst: ich werde mich bemühen diesen Artikel in den nächsten paar Tagen mit noch mehr Bildern zu verschönern (zum Beispiel vom Nudel-Ziehen und Ähnlichem).

Ansonsten werde ich sicherlich noch für die nächsten ein bis zwei Wochen mit meinen Hausarbeiten beschäftigt sein. Im Anschluss daran werde ich jedoch versuchen zumindest an den Wochenenden kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen und hier darüber zu berichten. Außerdem wird sich bestimmt auch die ein oder andere spontane Aktion gemeinsam mit den anderen Austauschstudenten ergeben.
Des weiteren habe ich ein paar Ideen, was ich in Zukunft gern mehr in den Fokus der Seite stellen würde.
Zum einen würde ich gern eine Art chinesisches Kochbuch starten. Auf Grund der vielen Regionalküchen gibt es unglaublich viele unterschiedliche Gerichte und Geschmacksrichtungen, die ich in Deutschland nur ungern missen möchte. Ich schaue dafür meistens schon beim Kochen zu oder mache (ganz Asien-Style) auch Fotos vom Essen. Leider reicht das jedoch nicht immer aus, um alle Zutaten oder Schritte der Zubereitung zu identifizieren. Darum will ich in Zukunft einfach öfter nachfragen und das Erzählte dann aufschreiben und hier mit euch teilen – zumindest wenn die Restaurantbesitzer zustimmen natürlich.
Meine andere Idee betrifft das Erlernen der chinesischen Sprache. Die Organisation eines Sprachkurses an der Uni läuft für meine Kommilitonen leider auch alles andere als reibungslos. Darum habe ich mir überlegt, ob ich nicht einspringen und ihnen zumindest ein paar Basics beibringen könnte. Das Ganze würde ich dann auch hier hochladen und eventuell mit kleinen Aufnahmen zum Üben der Aussprache unterlegen.
Außerdem habe ich während meiner ganzen Reise in China kleine Videoclips gefilmt. Erwartet nichts im Format von dem, was Franz so macht, aber vielleicht gelingt mir ja ein kleiner, netter Zusammenschnitt.
Zu guter Letzt spiele ich derzeit auch mit dem Gedanken eine eigene Kategorie für lustige Bilder aus dem Alltag zu starten.

Die Ideen sind zwar schön und gut, jetzt muss ich aber natürlich zunächst erst mal meine Hausarbeit beenden und mich dann intensiver mit der Materie auseinandersetzen, um abwägen zu können, ob ich das zeitlich realisieren kann oder es mir zu viel Aufwand ist. Bis dahin also und dann hoffentlich wieder regelmäßiger und kürzer, was die Länge der Beiträge angeht! 🙂

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