Nationalmannschafts Qualis 2011

  Freitag Samstag Sonntag
C1

1.
Bettge
103,89 (+0)

1.
Benzien
111,19 (+0)

1.
Bettge
101,63 (+0)

2.
Benzien
106,31 (+2)

2.
Bettge
111,90 (+0)

2.
Benzien
103,70 (+0)

3.
Mannheim
110,40 (+2)

3.
Tasiadis
112,39 (+2)

3.
Tasiadis
111,39 (+24)

4.
F. Anton
110,63 (+4)

5.
A. Anton
125,30 (+6)

9. (B)
F. Anton
110,78 (+4)

9. (B)
A. Anton
113,59 (+0)

9. (B)
F. Anton
118,03 (+0)

11. (B)
A. Anton
117,00 (+2)
Vom 29. April bis 1. Mai fanden die diesejährigen Qualifikationsrennen für die Junioren-, U23 und A-Team Nationalmannschaft statt. Da man in Augsburg derzeit noch mit dem Neubau des Bundesleistungszentrums am Eiskanal beschäftigt ist, fanden die 3 Rennen dieses Jahr ausschließlich in Markkleeberg statt.

Mit diesem Heimvorteil gingen wir also in die Wettkämpfe, schließlich hatten sowohl Franz als auch ich hochgesteckte Ziele für dieses Jahr: Franz wollte seine Leistung vom Vorjahr bestätigen, und wieder ins A-Team fahren, was die Teilnahme an Welt-, Europameisterschaft und Welt Cup beinhaltet. Ich hatte mir nach der Pause im letzten Jahr vorgenommen es in die U23 zu schaffen, um bei der U23 EM in Banja Luka (Bosninen) und dem Welt Cup in L’Argentiere (Frankreich) dabei zu sein.

Der ersten Tag verlief nicht ganz nach Plan, war aber noch im Rahmen:
Franz fuhr problemlos ins A-Finale der besten 8, wurde am Ende aber nicht ganz zufriedener 4. Platz. Ich verpasste knapp die Teilnahme am A-Finale, gewann dafür aber das B-Finale.

Am zweiten Tag begannen die Probleme:
Überraschenderweise lag ich nach dem ersten Lauf auf dem 4. Rang, und konnte am Ende einen sehr zufriedenstellenden 5. Platz behaupten. Franz jedoch hatte im 1. Lauf am vorletzten Tor 50 Strafsekunden bekommen, und musste sich damit mit dem B-Finale begnügen, welches er zwar gewann, was ihm aber in Anbetracht seiner Zielstellung von keinerlei Nutzen war.

Am dritten und letzten Tag folgte nun die Entscheidung. Wir wussten beide, dass auch wenn es keineswegs einfach werden würde, eine Chance bestand unser jeweiliges Ziel zu erreichen.
Doch diese Hoffnung wurde schon nach dem 1. Lauf zerstört. Im Vergleich zu den Vortagen war zu unserem Leidwesen ein sehr schneller und technisch einfacher Kurs gehangen.
Mit der guten Ausgangsposition im Hinterkopf vergeigte ich den Lauf, und wusste dass mit meiner Teilnahme am B-Finale auch meine Chance auf einen Platz in der U23-Nationalmannschaft vergeben war.
Noch schlimmer wurde es nach Franz seinem Lauf: Nahezu ungläubig schauten wir auf das Ergebnis, welches besagte dass Franz auf Grund eines Fahrfehlers das A-Finale verpasst hatte. Damit war auch für ihn die Chance auf das A-Team verschwunden, und schlimmer noch: selbst ein Platz in der U23 hing jetzt am seidenen Faden.

Damit blieb uns nur noch zu Hoffen und zu Spekulieren, wer von den anderen U23 Fahrern im 2. Lauf gut fahren dürfe.
Franz gewann erneut das B-Finale, ich wurde dort 3. Doch für unser Gesamtergebnis waren dieser 9. und 11. Platz nicht mehr relevant, dafür war das Glück uns wenigstens einmal an diesem Wochenende hold: Durch die Qualifikation des Augsburgers Sideris Tasiadis für das A-Team rutschte Franz noch als 3. Boot in die U23 Nationalmannschaft. Ich kam in der Gesamtwertung auf einen etwas unglücklichen 5. Platz hinter dem punktgleichen Magdeburger Simon Schwanholdt.

Abschließend kann man sagen, dass wir keine schlechte Vorbereitung hatten, und dass der mentale Druck unser größte Feind war. Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig als das beste aus unserer jeweiligen Situation zu machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.