Geschafft!!

Der Vollständigkeit halber musste dieser „kleine Artikel“ über meine zurückliegenden Examen ja noch geschrieben werden:
Am Donnerstag gab es zunächst einen Test über die letzten 3 Lektionen unseres Lehrbuches. Im Vergleich zu vorherigen Klausuren, welche jeweils nur 2 Lektionen umfassten und für welche wir je 3 Stunden Zeit hatten, war dieses Mal Eile geboten, denn nach 2 Stunden sollte abgegeben werden.
Mein Ergebnis ist mir ja noch nicht bekannt, im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, da ich mit allen Aufgaben in der Zeit fertig geworden bin (zwar gerade so, aber letztlich zählt ja das Endergebnis, und nicht der Weg da hin 😉 ). Etwas ärglich sind nur ein paar kleine Schusselfehler, die mir im Nachhinein aufgefallen sind – wie das eben immer so ist.

Am Freitag kam dann aber die eigentliche Herausforderung: Meine Kurzpräsentation, die mit horrenden 50% in die Endnote dieses Kurses eingehen soll, dementsprechend nervös war ich auch in der Vorbereitung gewesen. Wie ich im letzten Artikel schon geschrieben habe, war das Zeitlimit für jeden auf Grund der Masse an Studenten in diesem Quartal, verschärft worden. Statt den ursprünglich 10-15 Minuten hieß es nun: Wenn eure Präsentation kürzer als 4,5 oder länger als 5,5 Minuten geht, werden euch radikal die Punkte gekürzt und wer 6 Minuten überschreitet, darf seine Präsentation nicht fertig ausführen. Ja, was wählt man denn für ein Thema, das gehobenen Anspruchs, in 5 ungefähr erklärbar, und im Idealfall noch mit den Themen des Lehrbuchs vereinbar sei? Letzten Endes entschied ich mich für: „Erneuerbare Energien allgemein und in Bezug auf Taiwan“.

Während ich noch an der Ausformulierung arbeitete, war ich zunächst nicht gerade glücklich mit mir und meiner Themenwahl. Dank der Hilfe meiner Freundin und Lehrerin schaffte ich es letztlich aber doch einen ausdrucksstarken, in der Wortwahl an die Redeart der Taiwaner angepassten, mit Lehrbuch-Grammatiken vollgepumpten Vortrag zu erstellen. Um den ganzen dann noch die Krone aufzusetzen, befolgte ich die Worte, die die Lehrerin der höheren Klasse vor ein paar Wochen mal beiläufig erwähnt hatte: „Ihr habt nur 5 Minuten Zeit, also macht eure Präsentation möglichst ohne Text, und lernt euren Vortrag am besten auswendig!“ Eine Untermalung mit Bildern und Grafiken war dann ein Leichtes, dennoch gab ich mir Mühe es möglichst ordentlich zu machen, denn was bringt es wenn der Vortrag „hui“ aber die Präsentation „pfui“?!

Mittwoch bis Freitag morgen unmittelbar vor der Präsentation verbrachte ich dann damit den Vortrag in mich reinzuprügeln. Der Sicherheit halber hatte ich mir kurz zuvor noch kleine Karteikarten besorgt, auf denen der gesamte Vortrag stand. Dann war es soweit:
Wie in einem Tunnel stellte ich mein Thema vor. Ich glaube an diesem Tag verstand ich auch, was Einstein meinte mit „Zeit ist relativ“, denn einerseits kam es mir wie 30 Sekunden vor, andererseits aber auch die mit Abstand längsten 30 Sekunden meines Lebens.

Dazu wie mein Vortrag war und ankam nur so viel: Als ich fertig gespochen hatte, war das oberste Notizblättchen in meiner Hand immernoch dasselbe wie vor dem Vortrag. Ich hatte es nicht verwenden müssen. Ebenso erhielt ich augenblicklich von 3 der 6 anwesenden Lehrer einen nach oben gereckten Daumen, und später in der Pause anerkennende Worte, vor allem über meine Aussprache. Getoppt werden konnte das nur noch von einer Studentin des 4. Buches, welche direkt nach mir dran war, und die danach zu mir kam und sagte: „Na toll, du legst hier so ’nen wahnsinns Vortrag hin, und ich muss natürlich genau danach dran kommen!“, sowie dem Direktor der Sprachschule der mir gleich überschwänglich verkündete: „Lernt gerade mal 9 Monate hier und kann schon so reden! Ich sage dir, du hast eine strahlende Zukunft vor dir!“

Nun ja, das muss ja alles nichts heißen, ein bisschen Stolz macht es mich aber schon, und ein Grinsen konnt ich mir in der Situation natürlich auch nicht verkneifen. 🙂 Bis nächste Woche habe ich jetzt erst einmal frei. Großartig Wegfahren habe ich soweit nicht geplant, dafür aber das Vorbereiten der nächsten und damit vorerst auch schon letzten Klasse hier an der NTCU. Aber das soll nicht heißen, dass schon Abschiedsstimmung aufkommt oder so etwas. Zum Beispiel hat Franz jetzt zugesagt nach der WM im Juli zusammen mit seiner Freundin auf die „Insel“ zu kommen und mich zu besuchen! Damit das auch wirklich ein einmaliges Erlebnis wird, bin ich schon am Planen, wo man überhall hin könnte, doch es gibt einfach sooooooo viel!!! 😉 Ansonsten werde ich mich bemühen diese Woche meine Studienbewerbungen endlich nach Deutschland zu schicken – ihr seht, ich habe gut zu tun! So, und jetzt widme ich mich endlich meinem Mittagessen, dass hier seit schon fast einer halben Stunde geduldig neben mir wartet.
Bis bald mal wieder!

Ps.: Wer Interesse daran hat mal reinzuschauen, ich hänge einfach mal meinen Vortrag unten mit dran 😛 :

最近我看了這句話:“從2020年開始世界上採掘的石油將不夠用.“
到今天我們知道很多可以用來發電的能源種類,可是最常用的還是化石燃料,像石油,天然氣,煤礦.
但是這些平常發電用的能源一方面讓地球變得很髒,另一方面是他們會被用完.

如果我們可以用可再生能源發電,像水,太陽,風,地熱,生物質,潮汐,這些能源不但很多地方都有,也不會被用完,這樣是一個環保的好方法.
不過,要是可再生能源真的這麼好用的話,為什麼很多國家還不用它們發電,或者用得很少呢?
我認為,因為現在用可再生能源發電還有很多沒辦法解決的問題,所以我們得先投資適合的技術.

例如:從2009年到現在,中國大陸是世界上投資可再生能源技術最多錢的國家.雖然他們得先花非常多錢,可是這樣,他們未來可以自己發電,把用來買化石燃料的錢存起來,不用依賴進口的化石燃料,而且還可以把它們的技術賣給國外.
你們看,對國家來說,可再生能源的公共利益那麼多,還有越來越多可以做生意的機會,既環保,又賺錢.

然而,我們現在在台灣,台灣的可再生能源發展得怎麼樣呢?台灣用來發電的能源百分之55是煤礦,百分之18是核能,百分之17是天然氣,百分之5的石油和可再生能源.我還要跟你們說明一些現況:
1.台灣發電的能源百分之99,2是進口的.
2.台灣現在用來發電的能源種類跟20年以前還是一樣的
3.如果你們看世界上每個國家的面積,台灣是第134名,可是如果你們看每個的碳排放量,台灣是第22名

對台灣政府來說,這些資料可能很尷尬,幸虧台灣發展可再生能源的條件非常好,比方說:
1.大部分的時間有很多陽光,所以可以用太陽能蓄電池.
2.台灣有世界上最大的半導體工業,所以出產的太陽能蓄電池不但可以自己用還可以出口
3.在很多地方海邊的風很大,比方說新竹或是台中港,那裡可以用風力發電機
4.台灣是一個海島,所以很多地方都可以興建潮汐發電廠

在國外這個話題越來越熱門,台灣也受到影響.我覺得最好的例子是高雄的國家體育場,它全部的屋頂都裝了太陽能蓄電池,它是世界上第一個可以生產自己需要的電的體育場.它生產的電不但可以自己用,還可以賣給其他需要的人.我覺得這是一個好點子.

發電用的能源對我們的生活有很大的影響,如果你們還想知道其他的資訊,你們可以上網找一找,你們會找到很多有趣的新聞的.

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