Biografie

Ich wurde am 24.12.1991 in Lutherstadt Wittenberg geboren. Bis zum Alter von circa sechs Jahren lebte ich mit meinem Bruder und meinen Eltern in der Nähe von Leipzig. Danach zogen wir nach Löthain, einem kleinen Dorf in der Nähe von Meißen im Herzen Sachsens.
Da ich ein sehr lebhaftes und viel interessiertes Kind war, begannen meine Eltern nach entsprechenden Hobbys zu suchen, die ich neben der Schule betreiben könnte. Durch eine Zeitungsannonce entdeckten wir die SG Kanu Meißen und als mein Bruder dem Verein beitrat, wollte ich natürlich auch lernen, Kanu zu fahren. Das 2x wöchentliche Training war jedoch bei weitem nicht genug, um mich auszulasten. Darum begann ich zur gleichen Zeit ebenso Flöte zu spielen, im Chor zu singen und Chinesisch zu lernen.

Der Besuch des Gymnasiums veänderte dann allerdings meine Routine: Längere Busfahrzeiten und die höheren schulischen Anforderungen grenzten meine Freizeit ein, weshalb ich zunächst meine beiden musikalischen Hobbys beendete, um mir wieder etwas mehr Luft zu verschaffen. Doch selbst zum Kanufahren hatte ich, trotz kleinerer Erfolge bei regionalen und nationalen Meisterschaften, oft nur noch wenig Lust. Einzig meiner Mutter habe ich zu verdanken, dass ich damals nicht aufgehört habe, den Sport zu treiben!
2005 wurde mir dann zufallsbedingt der Spaß am Sport zurückgegeben. Durch die Verletzung eines Vereinsmitglied, wurde ich spontan zum Ersatz erklärt und in einen Canadier Einer (C1) gesetzt. Mit kaum Training ging ich im Team bei den Deutschen Meisterschaften an den Start – und wurde 9. im Einzel sowie 2. im Team. Das war der Startschuss für meine Karriere im C1.

In den Jahren 2007 und 2008 gelangen mir trotz solider Leistungen keine Einzelerfolge bei Deutschen Meisterschaften und den nationalen Qualifikationsrennen. 2009 gelang mir dann der lang ersehnte Sprung in die Nationalmannschaft, die Teilnahme an den Europameisterschaften, sowie eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften.
Mit dem Aufstieg in die Leistungsklasse rechnete ich mir 2010 nur geringe Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Nationalmannschaft aus. Zudem standen meine Abiturprüfungen kurz bevor, weshalb ich das Training auf ein Minimum reduzierte und letztlich mein Abitur mit einer guten Durchschnittsnote von 1,8 absolvieren konnte. Außerdem wurde ich von der Schule und ihren Förderern für mein langjähriges Engagement als Schulsprecher mit einer Auszeichnung geehrt.

Nach dem Abitur trat ich im Olympia Stützpunkt Leipzig meinen Zivildienst an, um mich wieder verstärkt dem Sport widmen zu können. In meiner Freizeit begann ich außerdem wieder verstärkt die chinesische Sprache zu erlernen.
Die hochgesteckten sportlichen Ziele für 2011 konnte ich leider nicht erreichen. Im Anschluss an die verpasste Teilnahme der U23-Europameisterschaft fasste ich darum den Entschluss, mich endgültig vom Leistungssport zu verabschieden.
Im Herbst des gleichen Jahres brach ich dann zu meiner bis dato längsten Reise auf und verbrachte ein Jahr auf Taiwan. Dort nutzte ich nicht nur die Chance, etwas vom Duft der großen, weiten Welt zu schnupern, sondern auch die Möglichkeit mein Chinesisch stark zu verbessern. Ein bisschen reifer, ein bisschen klüger und mit neuem Enthusiasmus kehrte ich dann im September 2012 nach Deutschland zurück. Zum Wintersemester 2012/2013 zog ich ins niederbayerische Passau. Gelockt hatte mich der interessant klingende Bachelorstudiengang Kulturwirtschaft, der sich aus BWL, Kulturwissenschaften und 2 Fremdsprachen zusammensetzt.

Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen und ich stehe kurz davor meine nächste längere Reise anzutreten. Im August 2014 werde ich zunächst ins russische Krasnojarsk fliegen, wo ich an einer Sommerschule für Russisch und russisches Recht teilnehmen werde. Im Anschluss geht es weiter ins chinesische Chengdu, wo ich zunächst für ein Semester an einer Partneruniversität studieren und anschließend noch ein Praktikum absolvieren werde!

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